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Public Pad Version 5188 Saved April 9, 2011

 
     
 
Hier wird der tazkongress-Workshop code4copyleft - Tools und Konvetionen für die Remix-Gesellschaft konzipiert. Angesprochen sind im Netz Publizierende bzw. Journalist/innen. Sie werden das Publikum beim Kongress sein, denn es ist ein ... medienkongress.
 
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Ablauf:
 
Kurzvortrag Urheberrecht und klassische Medien (Julia)
- Urheberrechtsverletzungen bei Bebilderung
(Creative-Commons-Bilder bei taz.de)
 
 
Kurzvortrag Creative Commons und Freies Wissen (Markus)
- Wie funktionieren Freie Lizenzen?
- (Was ist Copyleft?)
- Warum Frei lizensieren?
 
Kurzvortrag Wikipedia (Mathias)
- Viele Urheber, ein Text - wie kann das gehen?
- Urheberrechtserletzungen durch klassische Medien (bei Wikipedia "geklautes", zB das schöne Amish-Beispiel)
 
Fragen
 
Kurzvortrag Software (erlehmann)
  • Formate
  • Microdata (neu in HTML5)
  • Software
  • CC License Deeds (enthalten RDFa)
 
Abschlussdiskussion
 
 
Unbedingt benötigt  ist noch jemand, der/die sich sehr genau mit Software, die  Urheberrechtsschutz im Netz unterstützt (Creative-Commons-Plugins, ... )  auskennt.
 
Coder_in ist in dem Zusammenhang verwirrend, da es ja offenbar nicht konkret um das Entwickeln von Software zu gehen scheint. :)
beides bzw. richtig. Es geht ums auskennen. :-D
ja,und fällt dir jemand ein?
Alvar Freude? (Üblich verdächtig) ja, das wird langsam zu einem Familientreffen.
ich frage ihn mal. aber weitere Vorschläge sind willkommen!
Fehlt nur noch Fefe *duck* naja ... :-/ ich hätte gern sinnvolle Vorschläge, aber du kannst gerne weitertrollen, wenn dir das Freude (haha) macht. :-)
Na, so CCC_Umfeld wäre ja garnicht verkehrt. Constanze Kurz? 
bitte präzise bleiben. Nur weils CCC ist, kennt man sich doch nicht mit Software, die das Urhererrecht im digitalen Zeitalter schützt, aus. Ich habe Constanze noch nie über sowas reden hören. (sorry, vielleicht bin ich ja immer am falschen Ort)->Alternativlos 13.
Naja, mir fehlen noch nichtmännliche Vorschläge. Mir auch. ich habe vor Mathias eine Frau von Wikipedia angefragt. Sie konnte nicht. Und unten steht genau das. Ich hab nur mehr Brainstormen und weniger vorgefertigte Lösungsvorschläge erwartet. Außerdem hängt das Netz hier manchmal. Nun gut, ich halte dann die Klappe bis zum nächsten geistesblitz ;)
Es steht doch genau drin, was ich suche: Jemand, der/die sich sehr gut mit Software, die hilft, das Urheberrecht im Netz zu schützen, auskennt. Was willst du da brainstormen?
Das genau ist ziemlich schwammig. Ich kann mir darunter nicht wirklichwas vorstellen, außer so DRM-Kram. och ... jetzt biste weg. hier sind beispiele (weitere sind willkommen!):
CC-License-Manager-Plugin für Wordpress http://blog.dieweltistgarnichtso.net/cc-license-manager
 
 
 
sollte ich doch einfach erlehmann, der das cc-license-manager-plugin gemacht hat, einladen? (er ist leider keine frau)
 
 
 
Ginge auch GPL? Dann könntet Ihr bei der FSFE anfragen
Stimmt. Vielleicht so "lernen von der GPL" (jus) Die Person sollte aber auch den Abstaktions-Bogen zu Text, Foto ... sprich: anderem Content schlagen können und hier auch Best-Practice-Beispiele aus dem Hut zaubern und erklären könnnen. Gute IDEE!
GPL ist ein ziemlich stark anders gelagertes Feld, da nur für Software sinnvoll. Thematisch passender wäre allenfalls die GFDL. Geht aber alles nicht besonders in Richtung Software-unterstützung.
 
Für die GFDL haben wir ja schon Mathias Schindler ;-)
Und der ist eine gute Wahl. :-) danke
 
oder Alternativvorschlag: Dr. Till Jaeger oder Dr. Till Kreutzer. 
Beide zu empfehlen, aber eher Fokus Wissenschaft.
Hm, beides gute Vorschläge. Ich wollte allerdings eine/n Softwarekenner/in. .... :-/
 
Ist Harald Welte noch in .de?
Keine Ahnung. Und vielleicht kann Kreutzer/Jager, Beckedahl, Schindler ja auch eine gute Mischung sein, die dann letztendlich doch fundiertes zu Software sagen können. Kann ich nicht beurteilen. (jus)
Harald Welte könnte eher zu der eigentlichen Durchsetzung etwas sagen, vielleicht auch zum internationalen Kontext.
Na, ich will ja keinen Politik-Workshop machen, das hatten wir m.E. schon ... millionenmal. 
Aber vielleicht auch nicht. 
So wie ich das begreife (und für sehr vernünftig halte), geht es ja auch um einen etwas hemdsärmeligeren "hands-on"-Workshop, wo einer mal zeigt, wie der ganze abstrakte Krempel bei der "richtigen Arbeit" funktioniert?
Genau :-) ich will zB zum Einstieg gern auch Urheberrechtsverletzungen bei den "klassischen" Medien zeigen. zB http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/gruenes-entsetzen/3879750.html (foto: "PROMO" - in Wirklichkeit aber von Goetjes / Grünen-Webseite "geklaut"). Und dann zeigen: OK, wir setzen uns jetzt mal hin und schauen, wie das nicht mehr passieren muss ;-)
Hier bringt der digitale Rahmen ja auch neue Chancen, eben durch klarere Kennzeichnung, bessere Information über Lizenzbedingungen etc. -> Rechtetransparenz
 
Markus steckt AFAICT recht tief in dem Thema drin
technischer! technischer!
 
Dann Till|Till nach einem Coder fragen, die sollten da welche in petto haben... Habe unsere Diskussion mal chronologisch gemacht. So weit mein Input. Ich muß zurück an das normale Tagwerk…
 
 
 
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Der Workshop findet statt beim: tazlab - Freitagfabrik medienkongress
am 9.April 2011, 15:15 Uhr
 
code4copyleft
 
Es soll - explizit auch nach der Googleberg-Affäre - um Möglichkeiten des verantwortungsvollen Umgangs mit den Leistungen von Urheber/innen im digitalen Zeitalter gehen. Dabei sollen sowohl softwareseitige Lösungen, Stichwort "Tools" (Plugins, Apps, Webseiten), als auch soziale bzw. juristische, Stichwort "Konventionen" (RT bei Twitter, Creative Commons, Freie Lizenzen, Wertschätzung von "Urheberschaft") in den Blick genommen werden. 
 
Wie sieht es denn mit Patenten etc zur Sicherung von Urheberrechten aus. Hier denke ich an die Patentwut von Microsoft oder Apple etc. die die Entwicklung auch massiv ausbremsen.
Weiterhin sehe ich auch die Rechteverwertung in dem Context. Siehe aktuelle die GEMA.
 
hm: würde das nicht zu weit führen? es soll ja gerade nicht um ideologie gehen, sondern journalisten und alten menschen zeigen, dass mit der digitalen welt nicht alles "auseinanderfliegen" muss (jus) Sind das Ideologien? Alles hat Vor- und Nachteile. Um ein Verständnis zu haben, muss man beides kennen und abwägen können. Aber klar, man hat nur begrenzte Zeit und muss klären, was da rein passt...
naja, an Patenten und GEMA rummotzen hatte ich die letzten Jahre eigentlich zu Genüge.
 
 
Seit vielen Jahren gibt es gute Ideen für das Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft - doch die Debatte wird geprägt von Netzsperren, Leistungsschutzrecht und "Raubkopierern". Dabei kommen die positiven Aspekte der Remix--Gesellschaft so gut wie gar nicht vor. Im allgemeinen politischen Diskurs herrscht vielerorts Unverständnis, nur bei spektakulären Googeleien wie der von Helene Hegemann oder dem jüngsten Beispiel, Karl Theodor zu Guttenberg kommt die Remix-Kultur mal in den Focus. Vom Feuilleton leider meist eher hilflos begleitet.
 
Dieser Workshop soll die Möglichkeiten aufzeigen, wie Urheberrechtsschutz auch im digitalen Zeitalter funktionieren kann. Es wurde bewusst darauf verzichtet, eine/n Speaker/in einzuladen, der das Urheberrecht an sich ablehnt (Postmarxist/in, Poststrukturalist/in, ...). 
 
Ob jemand aus der Wissenschaftsszene kommen soll, ist unklar (das könnte das Panel auch sprengen, es ist aber meines Wissens kein eigenes zu Urheberrecht in der Wissenschaft geplant - allerdings würde das vielleicht auch bei einem medienkongress zu weit führen).
 
Wie wäre es mit freien Journalisten oder Künstlern? Ich denke ein Workshop sollte sich entschieden: Remix-Kultur hat mehr damit zu tun, wie wir unseren Umgang mit Kunst gestalten möchten. -> Kulturflatrate, Vekürzung des Copyright, Digital Rights Management, "holografische Fingerprints", Abmahnkultur
ich wollte jetzt nicht so sehr die politischen Forderungen in den Mittelpunkt stellen, sondern eher einen "Handwerksworkshop" machen, wo man was lernen kann. Aber natürlich lassen sich diese nicht trennen, das ist schon richtig. (jus)
 
Wissenschaftliche Arbeiten haben per se Werkcharakter, sie müssen diesen nicht erst unter Beweis stellen. ich denke diese beiden Poole in einem Workshop(?) abzuhandeln, sprengt den Rahmen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man dabei, und dazunoch mit kontroversen Gästen etwas anderes als Verwirrung erzeugen könnte. -> Patentfragen, Verwerbarkeit, Gutenplag.wikia.com, Warum hat bei Gutti die UniSoftware nicht angeschlagen (weil unis sich alles in Papierform geben lassen!), Korrumpierter, dekadenter Wissenschaftsbetrieb, 
 
Das Problem ist doch, das ganze in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen: dann muss sich alles wohl um CC gruppieren. Lade doch Lessig ein ;-) oder Leadbeater
(ja.)
 
Denkbar wäre es auch, noch einen Vertreter der CDU/CSU einzuladen. Ich persönlich würde allerdings eher einen kontruktiven Ansatz präferieren.
Ich könnte versuchen den Kontakt zu einer Vertreterin der UnterhaltungsLobby innerhalb einer regierungsnahen Organisation herzustellen. ;-)
wie gesagt, ich will kontruktiv rangehen und nicht wieder so einen blöden battle. dass die keine argumente haben, wissen wir doch.
 
Frauen willkommen! (ich bin für die Quote, hey!) :-)
 
zugesagt haben: Markus Beckedahl, Mathias Schindler
 
Julia, ich finde, jemand von iRights.info sollte dazu sprechen. Die Macher vermitteln seit Jahren in ihrem Angebot Kompetenz im „Urheberrecht in der digitalen Welt“. Matthias Spielkamp ist ein guter Redner (und Journalist), iRights.info-Redakteurin Valie Djordjevic war als Rednerin schon beim tazkongress. –@jmi
 
lieber jmi aber es geht um praxis, nicht um theorie. ich kenne irights.info